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Forschungspreis im Doppelpack

Forschen

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl zeichnete die erfolgreichen NachwuchsforscherInnen Susanne Seifert von der Uni Graz und Christoph Grimmer von der TU Graz aus. Foto: Kanizaj

Land Steiermark zeichnete Sprachwissenschafterin Susanne Seifert für Förderkonzept zur Verbesserung der Lesefähigkeiten von Kindern aus

Gleich zweimal räumte Dipl.-Patholinguistin Susanne Seifert, PhD, Wissenschafterin am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz bei der Vergabe der „Themenspezifischen Forschungspreise“ des Landes Steiermark am 13. November 2017 im MUMUTH der Kunstuniversität Graz ab. Zum einen konnte die Nachwuchs-Forscherin für ihre Dissertation „Entwicklung und Evaluierung eines wortschatzbasierten Förderkonzeptes zur Verbesserung der Lesefähigkeiten von Kindern im Unterricht sprachlich heterogener Grundschulklassen“ in der Kategorie „Brain“ den ersten Platz verbuchen, zum anderen erhielt sie gemeinsam mit Verfahrenstechniker Dipl.-Ing. Dr. Christoph Grimmer von der TU Graz den mit insgesamt 10 000 Euro dotierten „Landespreis für Forschung“.

Die weiteren Auszeichnungen wurden analog zu den Forschungs-Kompetenzfeldern des Landes in den Kategorien „Human“, „Earth“, „Digital“, „Industry“ und „Mobility“, dotiert mit je 5000 Euro, von Wissenschaftslandesrätin Mag. Barbara Eibinger-Miedl vergeben.
„Durch die Ausschreibung des Themenspezifischen Forschungspreises setzt das Land Steiermark ein sichtbares Zeichen der besonderen Bedeutung und Anerkennung für hervorragende Forschungsleistungen und Errungenschaften und will damit – sowohl junge als auch etablierte – Forschende in verstärktem Maße zu wissenschaftlichen Leistungen anregen und die Breite der steirischen Forschungslandschaft bewusst machen“, so Eibinger-Miedl im Rahmen der Preisverleihung.

Wie kann man in Klassen mit einem hohen Anteil an Kindern mit anderen Erstsprachen den Leseunterricht gestalten? Dieser Frage geht Susanne Seifert in ihrer Dissertation nach. Dazu hat die Wissenschafterin die heterogene Ausgangslage in Bezug auf schriftsprachliche Fähigkeiten zu Beginn der zweiten Schulstufe in steirischen Volksschulklassen beleuchtet. Anschließend wurde ein Konzept erarbeitet, welches die Wortschatzarbeit mit differenzierten Lesetexten und -aufgaben verknüpft. Der Einsatz dieses Konzeptes wurde in einem weiteren Schritt zunächst erprobt und pilotiert, anschließend mit mehr als 150 Kindern der zweiten Schulstufe während eines gesamten Schuljahres evaluiert. Die Ergebnisse zeigten, dass durch die Kombination der Wortschatzarbeit mit differenzierten Lesematerialien im Vergleich zu regulärem Unterricht die Lesefähigkeiten und der Wortschatz verbessert werden können.
 
 

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