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Kunst im politischen Diskurs

Studieren

Carina Hutter, Michael Grall, Dr. Werner Fenz, Marie-Therese Mocnik, Eva Schwarz. (v.l.) Foto: Kerstin Jusner.

Ausstellung von Kunstgeschichte-Studierenden bis 23. Oktober 2015 in der Ortweinschule Graz.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts setzen sich KünstlerInnen in ihrer Arbeit mit widerständigen Projekten auseinander und transformieren diese auf den Sockel der Kunst. Viele verlassen dabei den Ausstellungsraum von Museum und Galerie und bewegen sich im öffentlichen Raum. Mit ihren Konzepten treten sie an den gesellschaftlichen und politischen Diskurs heran und versuchen, mit den Mitteln der Kunst, diese Themen aufzugreifen. In diesen Momenten weigern sich Kunstschaffende, an ihren zugedachten
Platzen zu bleiben, und können dabei sogar zu Revolutionären werden. Doch wie groß sind die Möglichkeiten der Kunst, sich mit Politik auseinanderzusetzen und/oder diese sogar zu beeinflussen?

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Kunst im politischen Diskurs. Ein Blick auf die letzten hundert Jahre“ unter der Leitung von Dr. Werner Fenz am Institut für Kunstgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz wurde im Sommersemester 2015  ein Ausstellungskonzept mit  Vermittlungsprogramm zu genau diesem Thema entwickelt. Die Projektkonzeption und Texte wurden zur Gänze von den Studierenden des Kurses Kristin Egger, Michael Grall, Karin Hofer, Carina Hutter, Marie-Therese Mocnik sowie Eva Schwarz gestaltet. Das Ergebnis wurde dann am 08. Oktober 2015 im Foyer der HTBLVA Graz Ortweinschule in Graz im Rahmen einer Ausstellungseröffnung präsentiert. Besonderer Gast zu diesem Anlass war die Künstlerin Veronika Dreier, deren Mahnmal zum Frauennotruf auch in der Ausstellung vertreten ist. Auch Herr Herbert Nichols-Schweiger von der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik – GKP, die mit ihrer finanziellen Unterstützung wesentlich zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts beigetragen hat, konnte bei der Veranstaltung persönlich begrüßt werden.

Das Konzept richtet sich vor allem an SchülerIinnen und Studierende, die zahlreich den einführenden Worten von Dr. Werner Fenz sowie den Studierenden Carina Hutter und Michael Grall lauschten. Den passenden Inhalt dazu liefern Kunstwerke von Veronika Dreier, Fedo Ertl, G.R.A.M, Klub Zwei, Martin Krenn, Richard Kriesche, Oliver Ressler und Eva Ursprung. Zu den erläuternden Texten und tiefer greifenden Erklärungen gelangen Interessierte über ein Vermittlungskonzept, das einen möglichst einfachen, spielerischen Zugang zur Thematik ermöglichen soll. Man hat sich gezielt gegen die übliche Etikettierung der Bilder entschieden. Daten und Fakten sollen den ersten Eindruck nicht dominieren, das Entstehungsjahr soll nicht von der Aktualität der Thematik ablenken. Mittels QR-Codes gelangt das Publikum anhand des Mobiltelefons zu den nötigen Informationen, die auf der Website des Instituts für Kunstgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz bereit gestellt wurden


Die Ausstellung ist noch bis zum 23.10.2015 von Montag bis Freitag zwischen 9.00 und 19.00 Uhr zugänglich.

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