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Forschen

Mariella Enajat, Eva Klein, Heimo Halbrainer und Antje Senarclens de Grancy (v.l.) präsentierten die Publikation "Hilmteichstrasse 24" im GrazMuseum. Foto: Stadlober.

Buchprojekt der Kunstgeschichte löst das Rätsel um ein Wandgemälde der Grazer Moderne

Am 11. Mai 2016 wurden im GrazMuseum neue Forschungsergebnisse in Form der interdisziplinären Publikation „Hilmteichstrasse 24. Haus Albrecher-Leskoschek von Herbert Eichholzer“ präsentiert. Das von Dr. Eva Klein vom Institut für Kunstgeschichte der Uni Graz initiierte Buchprojekt stellt eine Fortführung der bereits mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichneten Entdeckung und Bearbeitung des Wandgemäldes „Allegorie der Freunde von Axl Leskoschek“ dar. Die kunsthistorische Analyse brachte brisante Bildinhalte mit politischen Bezügen in einer Zeit kurz vor dem „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutschland zum Vorschein.

Das Gemälde befindet sich in einem modernen Paradebau des Architekten Herbert Eichholzer in der Hilmteichstrasse 24, der als modernes Gesamtkunstwerk und Ort eines „befreiten Wohnens“ entworfen und mit Stahlrohrmöbeln und Stoffen von Josef Frank eingerichtet wurde . Das Haus war unter anderem auch ein Treffpunkt eines Kreises von Kulturschaffenden und Intellektuellen, die in Opposition zum Nationalsozialismus ihre Freiheit aufs Spiel setzten und – im Fall von Eichholzer – dafür mit ihrem Leben bezahlten.

Nach Umbauten und Renovierungen ist die ursprüngliche architektonische und künstlerische Gestalt des Hauses heute nicht mehr erkennbar. Vor dem bevorstehenden Abriss legt dieses Buch dessen architektur-, kunst- und zeithistorische Bedeutung frei.


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